L-05 · Schulung
Security Awareness Schulung, die im Alltag wirkt
Security Awareness bedeutet, dass Mitarbeitende Angriffe wie Phishing oder Social Engineering erkennen und richtig reagieren. SecTec plant und hält Schulungen für Belegschaft und Leitung, übt mit Phishing-Simulationen und baut einen einfachen Meldeweg auf.
§ 31 Abs. 2 · § 32 Abs. 4 lit. g NISG 2026
Angriffe zielen auf Menschen.
Gefälschte Rechnungen, Anrufe angeblicher Vorgesetzter, Links unter Zeitdruck: Viele Angriffe brauchen keine technische Lücke, sondern eine Person, die klickt oder zahlt. Technik fängt vieles ab, aber nicht alles. Wie Social Engineering funktioniert, erklärt unser Ratgeber.
Für NIS2-Einrichtungen ist Schulung Pflicht: Die Leitungsorgane müssen selbst an Cybersicherheitsschulungen teilnehmen, den Mitarbeitenden sind regelmäßig Schulungen anzubieten (§ 31 Abs. 2 NISG 2026). Cyberhygiene und Schulungen gehören zu den Mindestmaßnahmen (§ 32 Abs. 4 lit. g).
Leistungsumfang
Bausteine, passend zu Ihrem Betrieb.
Schulung der Leitung
Eigene Einheit für Geschäftsführung und Vorstand: Pflichten, Risiken, Entscheidungen
§ 31 Abs. 2
Schulungen für Mitarbeitende
Kurze, wiederkehrende Einheiten mit Beispielen aus Ihrem Arbeitsalltag
§ 32 Abs. 4 lit. g
Phishing-Simulation
Realistische Test-Mails, vorher abgestimmt und fair ausgewertet
Übung
Meldeweg und Meldekultur
Ein einfacher Weg, Verdächtiges zu melden, ohne Angst vor Schuldzuweisung
Meldekultur
KI-Kompetenz
Sicherer Umgang mit KI-Werkzeugen im Arbeitsalltag
Art. 4 KI-VO
Nachweis
Inhalte, Termine und Teilnahme dokumentiert, für Behörde, Auditoren und Versicherer
Dokumentation
Ablauf
Vom Plan zur Gewohnheit.
Bedarf klären.
Wer braucht welche Inhalte, welche Pflichten gelten, gibt es einen Betriebsrat?
Programm planen.
Themen, Rhythmus und Formate für ein Jahr festlegen.
Schulen und üben.
Einheiten halten, Phishing-Simulationen durchführen, Meldeweg einführen.
Auswerten.
Ergebnisse besprechen, Inhalte nachschärfen, Nachweise ablegen.
Phishing-Simulation: fair planen
Eine Simulation zeigt, wie Ihr Team auf echte Täuschung reagiert.
Sie wirkt nur, wenn sie nicht bloßstellt: Ergebnisse werden für das Lernen genutzt, nicht für Abmahnungen. Gibt es einen Betriebsrat, braucht eine Kontrollmaßnahme, die die Menschenwürde berührt, dessen Zustimmung (§ 96 Abs. 1 Z 3 ArbVG). Wir stimmen Ablauf und Auswertung deshalb vorab mit Ihnen ab. Wie das gelingt, steht im Ratgeber Phishing-Simulation einführen.
KI-Kompetenz nach Art. 4 AI Act
Seit Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten zu fördern.
Seit der Änderung durch den Digital-Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744) ist kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr geschuldet. Eine dokumentierte Basisschulung bleibt der einfachste Weg, die Pflicht nachvollziehbar zu erfüllen. Mehr dazu unter KI-Security Beratung.
Weiterlesen
Ratgeber und verwandte Leistungen.
Faktor Mensch
Warum Technik allein nicht reicht
Ratgeber
Meldekultur aufbauen
Wie Mitarbeitende Vorfälle früh melden
Ratgeber
Sicherheitstraining
Formate und Inhalte für Mitarbeiterschulungen
Ratgeber
Spear-Phishing
Gezielte Angriffe erkennen und abwehren
Ratgeber
NIS2-Beratung
Betroffenheit klären, Pflichten umsetzen, Nachweis führen
Leistung · L-01
KI-Security Beratung
Governance für den sicheren KI-Einsatz im Einklang mit europäischem Recht
Leistung · L-09
Häufige Fragen zur Security Awareness Schulung
Ist Security-Awareness-Schulung für NIS2 Pflicht?
Ja, für wesentliche und wichtige Einrichtungen. Die Leitungsorgane müssen an Cybersicherheitsschulungen teilnehmen, den Mitarbeitenden sind regelmäßig Schulungen anzubieten (§ 31 Abs. 2 NISG 2026). Unterlassene Schulungen fallen unter den vollen Strafrahmen nach § 45.
Wie oft sollte geschult werden?
Das Gesetz nennt kein Intervall, sondern verlangt regelmäßige Schulungen. Bewährt haben sich kurze, wiederkehrende Einheiten und eine Auffrischung, wenn sich die Bedrohungslage oder Ihre Maßnahmen wesentlich ändern.
Braucht eine Phishing-Simulation die Zustimmung des Betriebsrats?
Wenn es einen Betriebsrat gibt und die Maßnahme die Menschenwürde berührt, ja (§ 96 Abs. 1 Z 3 ArbVG). Wir planen Ablauf und Auswertung so, dass einzelne Personen nicht bloßgestellt werden, und stimmen beides vorab ab.
Gibt es eine Pflicht zur KI-Schulung?
Art. 4 der KI-Verordnung verlangt seit Februar 2025 Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz. Seit dem Digital-Omnibus 2026 ist kein bestimmtes Niveau mehr geschuldet und keine Schulungs- oder Nachweispflicht vorgeschrieben. Eine dokumentierte Basisschulung ist trotzdem der einfachste Beleg.
Bekommen wir einen Nachweis?
Ja. Wir dokumentieren Inhalte, Termine und Teilnahme. Das dient als Beleg gegenüber der Cybersicherheitsbehörde, Auditoren und Versicherern.
Stärken Sie Ihr Team.
Wir planen mit Ihnen ein Programm, das zu Ihrem Betrieb passt.
- Telefon
- +43 1 3058463
- kontakt@sectec.at