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L-07 · Pentest

Penetration Testing: Lücken finden, bevor es andere tun

Ein Penetrationstest ist ein vereinbarter, kontrollierter Angriff auf Ihre Systeme, der zeigt, wie weit ein Angreifer tatsächlich käme. SecTec testet Netzwerk, Webanwendungen und auf Wunsch die Widerstandskraft Ihres Teams und erklärt die Ergebnisse so, dass Geschäftsführung und IT handeln können.

Beratung anfragenRatgeber: Ablauf und Arten

Pentest

Mehr als ein Scan.

Ein Scanner listet mögliche Lücken. Ein Pentest geht weiter: Er nutzt Schwachstellen kontrolliert aus, verkettet sie und zeigt den Weg, den ein echter Angreifer nehmen würde. Das Ergebnis ist ein belegtes Bild Ihrer Angriffsfläche mit einer klaren Reihenfolge, was zuerst zu schließen ist.

Für den laufenden Überblick zwischen zwei Tests eignet sich eine regelmäßige Schwachstellenanalyse.

Testziele

Was wir angreifen.

  • Externe Infrastruktur

    Was aus dem Internet erreichbar ist: Firewalls, Fernzugänge, Mail- und Webserver

    extern

  • Interne Infrastruktur

    Wie weit sich ein Angreifer ausbreitet, der einmal im Netz ist

    intern

  • Webanwendungen und Schnittstellen

    Website, Kundenportal, APIs, geprüft nach anerkannten Vorgehensweisen wie OWASP

    Web

  • Social Engineering

    Auf Wunsch Phishing-Simulationen und Täuschungsversuche, abgestimmt mit Ihnen

    Mensch

  • Nachtest

    Nach der Behebung prüfen wir, ob die Lücken wirklich geschlossen sind

    Nachtest

Ablauf

So läuft ein Pentest ab.

  1. Scope festlegen.

    Ziele, Umfang, Zeitfenster und Grenzen schriftlich vereinbaren. Ohne Freigabe kein Test.

  2. Angreifen.

    Schwachstellen suchen und kontrolliert ausnutzen, dokumentiert und ohne Ihren Betrieb zu gefährden.

  3. Auswerten.

    Jeder Fund mit Beleg, Einstufung nach Risiko und konkreter Empfehlung.

  4. Nachtesten.

    Nach der Behebung prüfen wir erneut, auf Wunsch mit Beratung zur Härtung.

Welcher Test zu Ihnen passt

  • Black Box: ohne Vorwissen, wie ein externer Angreifer. Realitätsnah, aber nicht erschöpfend.
  • Grey Box: mit einem Benutzerzugang. Zeigt, was ein kompromittiertes Konto oder ein Innentäter anrichten kann.
  • White Box: mit Einblick in Architektur und Konfiguration. Findet in kurzer Zeit die meisten Schwachstellen.

Welche Variante passt, hängt von Ziel und Budget ab. Was einen Test teurer oder günstiger macht, steht im Ratgeber Pentest-Kosten.

Was im Bericht steht

Eine Zusammenfassung für die Geschäftsführung und einen technischen Teil für die IT.

Jede Schwachstelle ist belegt, nach Risiko eingestuft und mit einer Empfehlung zur Behebung versehen. Die Behebung selbst begleiten wir auf Wunsch, siehe IT-Härtung.

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Ratgeber und verwandte Leistungen.

Häufige Fragen zum Penetration Testing

Was ist der Unterschied zwischen Pentest und Schwachstellenanalyse?

Eine Schwachstellenanalyse sucht automatisiert nach bekannten Lücken und listet sie auf. Ein Penetrationstest nutzt Lücken kontrolliert aus und zeigt, wie weit ein Angreifer tatsächlich käme. Der Scan liefert den laufenden Überblick, der Pentest die Tiefe.

Stört ein Pentest unseren Betrieb?

Er ist so geplant, dass er das nicht tut. Umfang, Zeitfenster und Grenzen legen wir vorab schriftlich fest. Kritische Systeme testen wir besonders vorsichtig oder in einer Testumgebung.

Wie oft sollten wir testen?

Nach wesentlichen Änderungen an Systemen oder Anwendungen und darüber hinaus in festen Abständen, viele Unternehmen jährlich. Den passenden Rhythmus leiten wir aus Ihrem Risiko ab.

Verlangt das NISG 2026 einen Penetrationstest?

Nicht ausdrücklich. Es verlangt Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit der Maßnahmen und den Umgang mit Schwachstellen (§ 32 Abs. 4 lit. e und f). Ein Pentest ist ein anerkanntes Mittel, das zu belegen.

Was kostet ein Penetration Test?

Der Preis hängt von Zahl und Art der Ziele, der Testvariante und der Tiefe ab. Wir grenzen den Umfang mit Ihnen ab und nennen danach einen festen Rahmen. Mehr im Ratgeber Pentest-Kosten.

Wissen, wo Sie wirklich stehen?

Wir prüfen Ihre Angriffsfläche, bevor es ein anderer tut.

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