L-08 · ISO 22301
Notfallmanagement und BCM: handlungsfähig bleiben
Business Continuity Management (BCM) sorgt dafür, dass ein Unternehmen nach einem Cyberangriff, dem Ausfall eines Dienstleisters oder einem Stromausfall seine wichtigsten Abläufe fortführt oder rasch wieder aufnimmt. SecTec baut mit Ihnen Notfall- und Wiederanlaufpläne nach ISO 22301 und übt sie.
§ 32 Abs. 4 lit. b und c NISG 2026
Ein Plan wirkt erst, wenn alle ihn kennen.
Im Ernstfall entscheidet die erste Stunde: Wer ruft wen an, welche Systeme werden getrennt, was läuft notfalls auf Papier weiter? Wer das vorher geklärt und geübt hat, verliert keine Zeit mit der Suche nach Zuständigen.
Das NISG 2026 zählt die Bewältigung von Vorfällen sowie Aufrechterhaltung des Betriebs, Backup-Management, Wiederherstellung und Krisenmanagement zu den Mindestmaßnahmen (§ 32 Abs. 4 lit. b und c). Kritische Einrichtungen trifft dasselbe Thema über das RKEG (§ 15 Abs. 2 Z 3 und 4). Die Norm dafür ist ISO 22301, siehe Ratgeber ISO 22301.
Leistungsumfang
Was wir mit Ihnen aufbauen.
Business-Impact-Analyse
Welche Abläufe kritisch sind und wie lange sie ausfallen dürfen
ISO 22301
Risiken und Szenarien
Welche Ausfälle realistisch sind und was sie auslösen
Szenarien
Notfall- und Krisenorganisation
Rollen, Erreichbarkeiten, Entscheidungswege und Kommunikation
Krisenstab
Wiederanlaufpläne
Reihenfolge, Verantwortliche und Hilfsmittel für den Neustart
Wiederanlauf
Backup und Wiederherstellung
Sicherungen, die einen Angriff überstehen, und getestete Wiederherstellung
§ 32 Abs. 4 lit. c
Übungen und Tests
Vom Planspiel am Tisch bis zum technischen Wiederherstellungstest
Übung
Ablauf
So bauen wir Ihr Notfallmanagement auf.
Analysieren.
Kritische Abläufe, Abhängigkeiten und tolerierbare Ausfallzeiten bestimmen.
Planen.
Notfallorganisation, Szenario- und Wiederanlaufpläne schreiben.
Üben.
Pläne mit den Beteiligten durchspielen und technisch testen.
Verbessern.
Erkenntnisse einarbeiten und Pläne bei Änderungen aktuell halten.
Szenarien, für die wir planen
| Szenario | Vorsorge |
|---|---|
| Ransomware | getrennte Sicherungen, Wiederherstellung geübt, Entscheidungswege und Meldepflichten geklärt |
| Ausfall eines Dienstleisters | Ersatzwege, vertragliche Zusagen, Ansprechpartner |
| Längerer Stromausfall | Priorisierung, Notbetrieb, Kommunikation ohne Netz |
| Ausfall eines Standorts | Ausweicharbeitsplätze, Zugriff auf Unterlagen, Kundeninformation |
Notfallmanagement und Meldepflichten
- Art. 33
Ein Cyberangriff ist oft zugleich ein Meldefall: nach § 34 NISG 2026 an das CSIRT, bei Datenpannen nach Art. 33 DSGVO an die Datenschutzbehörde.
Wir bauen die Meldewege in die Notfallpläne ein, damit sie im Ernstfall nicht vergessen werden. Was in den ersten Stunden zu tun ist, steht im Ratgeber Cyberangriff: was tun?
Weiterlesen
Ratgeber und verwandte Leistungen.
Incident-Response-Plan
Wer im Vorfall was tut
Ratgeber
Ransomware-Readiness
Vorbereitet sein, bevor verschlüsselt wird
Ratgeber
Cyberversicherung
Was Versicherer vorab wissen wollen
Ratgeber
RKEG-Beratung
Physischer Schutz und Resilienz kritischer Einrichtungen
Leistung · L-11
NIS2-Beratung
Betroffenheit klären, Pflichten umsetzen, Nachweis führen
Leistung · L-01
ISO 27001 Beratung
Managementsystem für Informationssicherheit aufbauen und zur Zertifizierung führen
Leistung · L-02
Häufige Fragen zum Notfallmanagement
Was ist der Unterschied zwischen Notfallmanagement und BCM?
Notfallmanagement regelt, was im Ernstfall passiert. Business Continuity Management ist der übergreifende Managementansatz, der Risiken, Pläne, Übungen und Verbesserung umfasst. Die internationale Norm dafür ist ISO 22301.
Verlangt das NISG 2026 ein Notfallmanagement?
Ja. Die Bewältigung von Cybersicherheitsvorfällen sowie Aufrechterhaltung des Betriebs mit Backup-Management, Wiederherstellung und Krisenmanagement gehören zu den Mindestmaßnahmen (§ 32 Abs. 4 lit. b und c NISG 2026).
Braucht ein kleines Unternehmen einen Notfallplan?
Ja, in einfacher Form. Schon eine Seite mit Zuständigen, Telefonnummern, den wichtigsten Systemen und dem Weg zur Wiederherstellung spart im Ernstfall Stunden.
Wie oft sollte man den Plan üben?
In geplanten Abständen und nach wesentlichen Änderungen, so verlangt es auch ISO 22301. Bewährt hat sich mindestens eine Übung im Jahr, abwechselnd als Planspiel und als technischer Test.
Hilft das auch bei einem Blackout?
Ja. Ein längerer Stromausfall ist eines der Szenarien, für die wir Priorisierung, Notbetrieb und Kommunikation planen.
Bereit für den Ernstfall.
Wir zeigen Ihnen, wie Ihr Betrieb auch nach einem Vorfall weiterläuft.
- Telefon
- +43 1 3058463
- kontakt@sectec.at